Zirbenschnaps, Zirbenlikör oder Zirbengeist

  • Zirbenschnaps und Zirbenlikör-Flaschen © rv, echonet

Ein wahres Naturheilmittel sind Zirbenschnaps, Zirbengeist und Zirbenlikör mit den enthaltenen ätherischen Ölen bei Erkältungen, Asthma und auch Gelenksschmerzen.

Zirbenlikör gegen Erkältungen

Verkühlungen plagen fast alle Menschen, natürlich besonders in der kalten Jahreszeit. Durch die enthaltenen ätherischen Öle kann Zirbenlikör als Naturheilmittel für Erkältungsbeschwerden, Asthma und Atemwegsprobeme eingesetzt werden.

Gelenkschmerzen?

Für Schmerzen bei Gelenken ist der Zirbenschnaps / Zirbengeist geeignet. Die ätherischen Öle wirken auf die schmerzede Stelle, der Zirbengeist wird dabei sanft in die Haut eingerieben. Das Naturheilmittel kann auch für den Regenerationsprozess von Muskeln beschleunigend wirken. Naütrlich kann man Zirbenschnaps aber nicht nur einreiben, sondern auch trinken.

Herstellung von Zirbenschnaps und Zirbenlikör

Als Genußmittel aber auch als wahres Naturheilmittel hat sich aus Zirbenzapfen gemachter Alkhol entwickelt. Während die Zapfen für den Likör schon im Sommer geerntet werden, werden Zirbenzapfen für Schnaps erst im Oktober eingeholt.

Zirbenlikör - die Herstellung

Rote Zirbenzapfen, die noch im Saft stehen, werden im Sommer zwischen Ende Juni und Mitte Juli gesammelt. Die Zapfen sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht "verholzt" und werden von den Zirbenbäumen per Hand geerntet. Danach werden die Zirbenzapfen in etwa drei bis fünf Millimeter dicke Scheiben geschnitten und ungefähr sechs Wochen in einen neutralen Alkohol (zB Kornbrand) eingelegt. Der neutrale Alkohol ist im Gegensatz zum Obstbrand mit einem geringeren Eigengeschmack versehen und das lässt den holzigen Zirbengeschmack im Endprodukt besser hervortreten.

Während der sechs Wochen wird das Glas in dem die Zirbenzapfen-Scheiben und der Alkohol sind, mehrmals geschüttelt, sodass die heilenden und wirsamen Stoffe der Zirbe in den Alkhol übergehen. Man spricht dabei von einer sogenannten Mazeration.

Letztlich wird die bräunliche Flüssigkeit über einen Filter gereinigt um die Trubstoffe, also jene Partikel, die für die Eintrübung des Likörs zuständig sind, zu entfernen. Der herbe Geschmack von Zirbenlikör wird abschließend noch abgemildert in dem Zucker, Kandis oder Honig hinzugegeben werden. Der Zirbenlikör muss dann noch umgerührt werden um zu verhindern, dass sich der Zucker absetzt.

Zirbenschnaps / Zirbengeist

Ein paar Monate nach der Zapfenernte für den Zirbenlikör werden dann auch im Oktober die Zapfen für den Zirbenschnaps geerntet. Die Zapfen sind zu diesem Zeitpunkt bereits verholzt, stehen also nicht mehr im Saft. Bevor die Produktion losgeht, werden aus den Zirbenzapfen die Zirbenkerne herausgelöst, zerkleinert und mit dem neutralen Alkohol vermischt und direkt danach gebrannt. Dadurch werden beim Brennen lediglich die ätherischen Öle mit ihren natürlichen Aromastoffen mitgerissen, was die klare durchsichtige Farbe beim Zirbenschnaps erzeugt. Mit den Aromastoffen der Zirbe erhält der Zirbenschnaps schließlich seinen charakterstarken Geschmack.

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